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Gründungsgeschichte der Stupfericher-Schlosshexen
Viele Freunde sollen es sein.
Nachdem diese sich in der Gastätte „Gmoi“ in Stupferich zusammen fanden und sich einig waren , Stupferich als Sitz der Hexenzunft zumachen - informierte man sich über den Ort Stupferich. Und die Freunde wurden fündig.
Für den heimatlichen Unterricht hat Hauptlehrer Georg Hupp 1950 Stupferichs Geschichte folgendermaßen seinen Schülern nahe gebracht:
Der Ortsadel und sein Schloss
Dass es in Stupferich einen Ortsadel gegeben hat, erfahren wir aus den hier ausgestellten Urkunden, die an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert ausgefertigt worden sind. Die Urkunden haben im wesentlichen den Verkauf des Ortes mit Schloss und Gemarkung an das Kloster Herrenalb zum Inhalt . 1296 verkaufte der Ortsadelige Albert Hofwart von Sickingen die Hälfte des Dorfes an das Kloster , 1303 sein Neffe Heinrich von Stupferich die restlichen Besitzungen . Heinrich von Stupferich wird in einer Lehensurkunde des Markgrafen Friedrich II von Baden vom 31 Juli 1318 noch einmal erwähnt. Der Ortsadel hatte sich zu dieser Zeit bereits wieder auf seinen alten Stammsitz in Sickingen bei Bretten zurückgezogen. In den Urkunden von 1296 werden Albert und Heinrich ausdrücklich als „ Miles “, d .h Ritter bezeichnet. Das verwaiste Schloss der Herren von Stupferich muss bald in Verfall geraten sein. Wahrscheinlich handelte es sich um eine mittelalterliche Turmburg. Im Nachbarort Kleinsteinbach sind noch Reste einer derartigen Burg vorhanden. Angeblich soll in Stupferich später ein Ritter namens „ Weikle “auf dem „Weiklesschloss“ residiert haben. Dies ist in den Schriftquellen jedoch nirgends belegt. Immerhin verzeichnen die Lagebücher von 1533 und 1579 die „ Weikleswiesen “, die sich direkt neben dem Gewann „ Hofäcker “ befinden.
Der Verfasser der Ortsgeschichte von Stupferich , Horst Schade , legte bei einer durch Neubaumassnahmen mögliche Grabungen 1973 Gewölbe und Wasserkammern aus der Zeit vor 1500 in den genannten Gewannen frei , die zum Schloss des Ortsadels gehört haben könnten .Diese sind heute jedoch nicht mehr zugänglich , da sie sich auf privaten Grund befinden oder überbaut wurden . Leider gibt es keinerlei Bilder vom Schloss.
So dies war mal in kurzen Zügen wie wir auf den Namen unserer Hexenzunft hier in Stupferich kamen.
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